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Test: OKI Serie C800

Test: OKI Serie C800

Die außergewöhnlich kompakten und geräuscharmen DIN-A3-Drucker der C800-Serie von OKI sollen nicht nur schnell und in einer hervorragenden Qualität drucken, sondern aufgrund einer großen Medienflexibilität insbesondere für den Druckbedarf geeignet sein, der sonst an externe Dienstleister ausgelagert werden müsste. Ob die Systeme im FACTS-Test überzeugen konnten?


Bereits seit einigen Monaten verkauft OKI die Drucker aus der C800-Serie – und das nach Angaben des Unternehmens sehr erfolgreich. Die Serie besteht aus den LED-Farbdruckern C824, C834 und C844. Der Hauptunterschied liegt in der Nenngeschwindigkeit der Printer. Während der C824 in der Minute bis zu 26 Seiten erstellt, gehen die Modelle C834 und C844 mit einer Geschwindigkeit von 36 Seiten pro Minute an die Arbeit. Die Systeme unterscheiden sich ebenfalls bei der maximalen Druckauflösung, die beim C844 1.200 x 1.200 dpi und bei den beiden „kleineren“ Modellen 1.200 x 600 dpi beträgt. OKI bietet die Farbdrucker in verschiedenen Versionen an (siehe Kasten). Darüber hinaus lassen sich alle Printer der Serie je nach Bedarf mit einem größtmöglichen Papiervorrat von 2.540 Blatt ausstatten.
Der FACTS-Test bestand im Großen und Ganzen aus Standardaufgaben, wie beispielsweise dem Drucken von großen und kleinen Druckjobs aus Office-Anwendungen sowie aus dem Acrobat Reader. Hier bewiesen die LED-Drucker, dass sie alle Druckarbeiten, die in kleinen und mittleren Büros vorkommen, einwandfrei erledigen können.
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Ein Drucker der Serie C800 von OKI im FACTS-Test

Qualitätscheck

Die Druckqualität wurde von den FACTS-Redakteuren ebenfalls unter die Lupe genommen. Die OKI-Drucker präsentierten sich auch in dieser Qualifikation von ihrer besten Seite. Alle Aufgaben wurden tadellos bewältigt. Egal, ob es sich um den Druck von Grau- und Farbstufenverläufen, kleinen Schriften von nur einem Punkt oder um den Druck von farbverbindlichen Vorlagen handelte: Die Farbprinter lieferten immer ein einwandfreies Ergebnis. Der Grund für die hohe Druckqualität findet sich in der ProQ2400-Multi-Level-Technologie mit einer Druckauflösung von 1.200 x 600 dpi (1.200 x 1.200 dpi beim C844).

Große Medienvielfalt

Beeindruckend auch für die erfahrenen FACTS-Redakteure war die Vielfalt der Medien, die sich mit den Printern der C800-Serie bedrucken lassen, wie die Redaktion im Test selbst prüfen konnte. Dazu zählten neben dem „alltäglichen Büropapier“ auch Broschüren und Banner bis zu 1,3 Metern Länge sowie Etiketten, Anhänger, Zertifikate, Urkunden und vieles mehr. Die LED-Printer verarbeiten sowohl leichte als auch schwere Papiere in den Formaten DIN A6 bis DIN A3 mit einem Gewicht von 64 bis 256 g/m².
FACTS wollte es auf die Spitze treiben und hat (außer der Wertung) eine DIN A3 große Magnetfolie bedrucken wollen, die weit über den Gewichtsangaben des Herstellers lag. Auch hier gab es keinerlei Schwierigkeiten. Die Folie wurde einwandfrei und ohne einen Papierstau zu verursachen durch den Drucker gezogen und in höchster Qualität bedruckt. Besser geht es nicht …
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FACTS WOLLTE ES WISSEN: Obwohl der Hersteller offiziell eine solch schwere Magnetfolie nicht ausdrücklich empfiehlt, hat FACTS diese mit sehr guten Ergebnissen bedruckt
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DRUCK IM BÜRO: Die OKI-Serie C800 lässt sich nicht nur für die Erstellung von Ausdrucken auf besonderen Materialien, sondern natürlich ebenso im ganz normalen Büroalltag nutzen. Das bewiesen auch die FACTS-Tests.
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Gute Umweltwerte

Ein weiteres Thema sind die Umweltwerte, die im FACTS-Test ebenfalls beurteilt wurden. Dank einer Fixiertechnologie, die den Drucker sehr schnell in Betriebsbereitschaft und nach dem Druck in Ruhemodus bringt, sowie verschiedener Energiesparfunktionen wie etwa einem Tiefschlaf- und einem Auto-off-Modus ist der Stromverbrauch der Systeme sehr gering.
Ähnliches gilt für den Tonerverbrauch, der sich durch verschiedene Sparfunktionen deutlich senken lässt. Für diese guten Umweltwerte wurde die OKI-Serie C800 mit dem Blauen Engel ausgezeichnet, einem in Deutschland seit 1978 für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen vergebenen Umweltzeichen.
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IDEEN MUSS MAN HABEN: Ebenfalls über eine Trägerfolie lassen sich Armbänder bedrucken, die sich unter anderem hervorragend im medizinischen oder im Eventbereich einsetzen lassen ...
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... und über eine Trägerfolie sogar die kleinen wasserfesten Sticker bedrucken, die man aus den Blumenläden oder von der eigenen Fensterbank kennt.

Viele Schnittstellen

Auch in Sachen Funktionalität können sich die einfach zu bedienenden Drucker der OKI-A3-Farbserie sehen lassen. Zwar ist die Netzwerkanbindung serienmäßig im Preis enthalten, drucken lässt sich darüber hinaus jedoch je nach Modell über Funktionen wie Wireless Direct, AirPrint, Google Cloud Print und über NFC. Auf diesen verschiedenen Wegen lassen sich Mobilgeräte schnell und einfach mit den Printern verbinden.

Sicherheits-Features

Ein zentrales Thema für Unternehmen ist schließlich die Sicherheit. Hier schützen Funktionen wie Private Print und eine optionale Benutzer-authentifizierung (Card Realize) die Daten der Anwender vor unbefugtem Zugriff. Die IPSec-Kompatibilität (Internet Protocol Security) für Dokumentensicherheit ist selbstverständlich ebenfalls gewährleistet.

Klaus Leifeld

FAZIT: TESTURTEIL

Urteil der Redaktion

Wieder einmal hat es OKI geschafft, den FACTS-Testredakteuren zu imponieren. Was sich mit den besonders geräuscharmen LED-Printern der OKI-Serie C800 so alles erarbeiten lässt, ist beachtlich. Hier erhalten Unternehmen die Möglichkeit, immense Kosten zu sparen, da sie mit den Systemen beispielsweise Marketingunterlagen, die sonst externe Dienstleister erstellen müssten, einfach selbst produzieren können.
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Produnkt:  Serie C800
Beschreibung:  LED-A3-Farbdrucker
Anbieter:  OKI
Preis:  ab 889 bis 1.349 Euro exkl. MwSt. in den Standardversionen
Kontakt:  www.oki.de
Beurteilung
Produktivität:
Qualität:
Bedienung/Handhabung:
Medienvielfalt:
Umweltwerte:
Gesamtergebnis:
Sehr gut