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Digitale Kataloge? Na logo!

Digitale Kataloge? Na logo!

Digital beeinflusste Verkäufe konnten während der Pandemie den Gewinn vieler Einzelhändler steigern. Doch wie können die Produkte aus Marketingsicht dargestellt werden, um aus der Flut an Inhalten herauszustechen und das Kaufverhalten der Konsumenten zu beeinflussen? Über digitale Kataloge zum Beispiel.

Die neuen Wettbewerbsbedingungen erschweren den Zugang zu und die Bindung an eine Marke erheblich. Beim Besuch des Geschäfts oder dem Klicken durch Kategorien und Filter im Onlineshop, sucht der Konsument üblicherweise aktiv nach einem speziellen Produkt. Ein digitaler Katalog bietet dabei die Möglichkeit, auch Produkte oder Sonderangebote zu entdecken, die man bisher nicht auf dem Schirm hatte. „Mit ihrer Dynamik können Digitalkataloge die Aufmerksamkeit der Leser lange fesseln, eine starke Assoziation zur Marke schaffen und so dem Konsumenten helfen, latente Bedürfnisse zu entdecken“, weiß Julia Dahm, Regionalmanagerin für den DACH-Raum beim Softwarehersteller Publitas.

Und das ist aus Marketingsicht auch gut so, denn laut Publitas ist etwa die Hälfte aller Besucher eines Shops ist erstmal auf der Suche nach Inspirationen. Durch das Erstellen von Lookbooks können Unternehmen hier den Konsumenten an die Hand nehmen, um neue Produkte oder Angebote kennenzulernen. Ein Onlinekatalog kann eine direkte Verbindung zur Kaufentscheidung herstellen. „Das funktioniert, indem man alle für die Kaufentscheidung relevanten Informationen und die Add-to-Cart-Funktionalität aus dem Onlineshop direkt in die Publikation integriert“, sagt Dahm. So könne der Traffic von digitalen Katalogen, Magazinen und wöchentlichen Anzeigen zur Conversion-Optimierung genutzt werden. Mithilfe von sogenannten Produkt-Hotspots lassen sich die Produktinformationen dann auf einfache, nicht aufdringliche und visuell ansprechende Weise präsentieren.

Im Vergleich zur Papierversion können bei digitalen Katalogen die Anzahl der Seitenaufrufe, die durchschnittliche Verweildauer auf jeder Seite oder im gesamten Katalog sowie Klicks auf Hotspots gemessen und gegebenenfalls durch verschiedene Maßnahmen verbessert werden. „Über die kommenden Jahre wird der digitale Wettbewerb weiter an Fahrt aufnehmen und Unternehmen sollten sich intensiv damit auseinandersetzen, wie sie ihre Marke online präsentieren“, erklärt Dahm. „Hier werden digitale Kataloge eine dominantere Rolle spielen, um Markenbotschaften zu transportieren und Umsätze zu generieren.“