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Vorbereitet auf Cyberangriffe?

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Vorbereitet auf Cyberangriffe?

Obwohl in regelmäßigen Abständen Cyberangriffe per Ransomware unter den Top-Nachrichten sind, wissen 40 Prozent der Internetnutzer nicht, was Ransomware ist.

Ein mit Ransomware befallener Rechner zeigt nach dem Start eine Meldung, dass die Daten erst nach Zahlung eines „Lösegelds“ wieder freigegeben werden – machen kann man da nichts. Ein derartiger Angriff per Schadsoftware, der breit durch die Medien ging, war WannaCry: Mehr als 200.000 Rechner wurden dadurch lahmgelegt. Eine repräsentative Umfrage des Bitkom-Verbands zeigt, dass nur 40 Prozent der Internetnutzer wissen, dass es diese Ransomware gibt. Von ihnen macht sich jeder Zweite Sorgen, selbst Opfer zu werden. Von ihnen wiederum trifft nur jeder Zweite Vorkehrungen gegen die Bedrohung etwa durch regelmäßige Daten-Backups.

„Wer sich im Internet bewegt, der muss sich auch über mögliche Bedrohungen informieren. Schon mit wenigen Maßnahmen kann man sich schützen oder Schaden minimieren“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom, und führt weiter aus: „Zunächst einmal gilt es, mit einer starken Firewall und Virenschutzprogrammen dafür zu sorgen, dass niemand den eigenen PC verschlüsseln kann. Kommt es zum Worst Case, kann man mit einem stets aktuellen Backup vorsorgen. Dann kann im Notfall diese Sicherungskopie auf den Computer aufgespielt werden, sodass der Schaden gering bleibt. Ob nach Bezahlung des verlangten Lösegelds die Daten wirklich entschlüsselt werden, ist höchst ungewiss. Auch deshalb sollte sich niemand auf eine solche Erpressung einlassen.“ Stattdessen sollen Opfer sich an die Landeskriminalämter wenden, die eine Zentrale Ansprechstelle Cyberkriminalität (ZAC) betreiben.

Bitkom Research hat mehr als tausend Internetnutzer ab 14 Jahren zu Sicherheitsvorfällen und Vorsorge befragt.

 

Foto: shutterstock

 

 

 

 

 


 

 

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