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Versicherungsschutz gegen Cyberkriminalität?

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Versicherungsschutz gegen Cyberkriminalität?

Jederzeit kann ein Unternehmen von Cyberattacken wie Phishing oder Schadsoftware betroffen werden und die meisten haben tatsächlich schon Erfahrungen damit gemacht. Laut einer repräsentativen Umfrage unter 1017 Internetnutzern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom denken viele darüber nach, mit einer Versicherung Vorsorge zu treffen, damit ein Schaden nicht zur Katastrophe wird – die Fragestellung der Untersuchung lautete: „Können Sie sich vorstellen, eine Versicherung abzuschließen, um sich bei kriminellen Vorfällen im Internet abzusichern?“

Jeder fünfte Internetnutzer – ob privat oder geschäftlich – kann sich vorstellen, eine solche Versicherung abzuschließen, fünf Prozent wollen dies auf jeden Fall tun. Mehr als die Hälfte dagegen sieht keinen Bedarf darin; insbesondere ältere Internetnutzer schließen einen solchen Schutz für sich aus. „Eine Versicherung gegen kriminelle Vorfälle im Internet kann eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Cybersicherheit sein“, sagt Dr. Nabil Alsabah, Referent für IT-Sicherheit im Bitkom-Verband. „Wichtig ist es, den angebotenen Versicherungsschutz genau zu prüfen, also in welchen Fällen gezahlt wird und in welchem Umfang. Gerade im privaten Umfeld ist ein konkreter finanzieller Schaden häufig schwer zu beziffern und zu belegen.“

Um selbst schützende Vorkehrungen zu treffen, empfiehlt Alsabah darauf zu achten, dass die Software und insbesondere das Betriebssystem immer aktuell sind. Darüber hinaus sollte man es den Angreifern durch den Einsatz von Firewalls und Anti-Viren-Programmen so schwer wie möglich machen. Und natürlich sei der gesunde Menschenverstand gefragt, der einen daran hindert, Links in dubiosen E-Mails anzuklicken oder Apps aus unbekannten Quellen herunterzuladen.

 

 

 

 

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