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TEST Trackball-Maus 01/2018

Kategorie: News

Daumen am Steuer

Viele Stunden vor dem Computer – der normale Arbeitstag im Büro kann gesundheitliche Schäden verursachen. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, dank eines geeigneten Stuhls für ergonomisches Sitzen am Arbeitsplatz zu sorgen. Neben Rückenerkrankungen durch zu langes Sitzen treten häufig auch Probleme im Arm- und Handbereich auf. Um hier Vorsorge zu leisten, empfiehlt sich das Benutzen alternativer Mausvarianten wie etwa Touchpads, Vertikal- oder Trackball-Mäuse. Aus der letzteren Kategorie testete FACTS ein günstiges Modell des Online Anbieters Pearl.

 

Bei einer Trackball-Maus steuert der Anwender den Zeiger nicht durch Verschieben des Geräts selbst, sondern durch eine an der Maus angebrachte Kugel, die er mit den Fingern bewegt (hier mit dem Daumen für Rechtshänder). Dementsprechend setzt er Arm und Handgelenk kaum ein, sodass bei diesen keine Spannungen entstehen. Abseits der gesundheitlichen Aspekte spricht auch die Tatsache, dass das Arbeiten genauer und zügiger vorangeht, für den Gebrauch eines solchen Zubehörs. Deshalb benutzen insbesondere viele Grafiker Trackball-Mäuse. Ausprobieren lohnt sich aber für jedermann.

Zu Beginn des Tests fiel den Redakteuren auf, dass trotzt unterschiedlich großer Hände der Probanden alle zu dem Schluss kamen, die Maus liege gut in der Hand. Der erste Versuch erwies sich teilweise als etwas anstrengend. Das Bedürfnis, die Maus zu bewegen war am Anfang sehr groß. Ein schneller und präziser Einsatz der Maus erfordert Übung. Insbesondere Drag-&-Drop-Vorgänge sowie das genaue Markieren von Textstellen verlangte der Redaktion zu Beginn etwas ab. Nach ein bis zwei Tagen kontinuierlicher Benutzung jedoch klappte die Durchführung aller üblichen Tätigkeiten ziemlich gut, nach knapp einer Woche erfolgte die Bedienung der Maus komplett intuitiv.

Die circa 95 x 130 x 48 mm große Maus besitzt fünf Tasten, von denen zwei standardmäßig zum Vor- und Zurückschalten in Menüs programmiert sind. Eine weitere Taste wechselt zwischen zwei Geschwindigkeitsmodi: Der Anwender wählt entweder den Standard mit 800 dpi oder eine individuelle Reichweite von 450–1200 dpi. Eine rote LED-Leuchte zeigt dabei an, welcher Modus gerade aktiv ist. Das Mausrad lässt sich in vier Richtungen bewegen, sodass auch seitliches Scrollen möglich ist. Alle Funktionen arbeiteten im Test einwandfrei.

Für diejenigen, die eine Trackball-Maus benutzen möchten, lohnt es sich definitiv, mit der Pearl-Variante zu arbeiten. Und auch wer sie nicht dauerhaft einsetzen möchte, kann einfach zwischen einer gängigen und der Trackball-Maus wechseln. Denn gerade diese Abwechslung entlastet Hand und Arm. Bei FACTS jedenfalls hat die Maus ihren Weg an einen dauerhaften Arbeitsplatz gefunden.

 Jonah Jeschonneck / Klaus Leifeld

 

FAZIT

Alles in allem ist die Mod-it USB-Laser-Trackball-Maus solide verarbeitet, lässt sich genau steuern, liegt gut in der Hand und hat für ihre Preisklasse einiges an Extras zu bieten. Als Einstieg in die Welt alternativer Mausvarianten oder schlicht und einfach als gute Trackball-Maus verdient das günstige Modell auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

Produkt/Beschreibung: Mod-it USB-Laser-Trackball-Maus
Anbieter: Pearl Versandhandel
Preis: 32,90 Euro inkl. MwSt.
Kontakt: www.pearl.de

Beurteilung

Handhabung: 6/6
Verarbeitung: 5/6
Preis-/Leistung: 6/6
Gesamtergebnis: Online-Tipp

FACTS OnlineTipp 0118  

Fotos: Silke Cremer

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