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Studie: Kommunikationszonen fehlen weiterhin

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Studie: Kommunikationszonen fehlen weiterhin

Zufriedene Mitarbeiter und ein erfolgreiches Unternehmen durch modern gestaltete Arbeitsplätze? Die Realität zeigt ein anderes Bild: Bei den Kommunikationsmöglichkeiten, in Sachen Ergonomie und bei der optischen Gestaltung gibt es noch viel Entwicklungspotenzial. Mehrere Umfragen des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) zeigen, dass eine bedarfsgerechte Ausstattung, die mit der Digitalisierung Schritt halten kann, vielerorts noch nicht vorhanden ist.

Allein in den letzten fünf Jahren hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt: Während 2015 nur 52 Prozent der Angestellten zumindest teilweise an einem Büroarbeitsplatz arbeiteten, sind dies heute 71 Prozent. Weil gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland gestiegen ist, gehört Büroarbeit nunmehr für fast 32 Millionen Menschen zum Alltag. 2015 waren es erst 22,5 Millionen Arbeitnehmer.

Wer für eine gute Arbeitsumgebung seiner Mitarbeiter sorgt, kann ihr Wohlbefinden steigern und dazu beitragen, dass sie sich mit dem Unternehmen identifizieren. Eine attraktive Ausstattung von Kommunikations- und Besprechungsbereichen ist für zwei Drittel der Beschäftigten ein wichtiger Faktor. Rund 36 Prozent sind nicht zufrieden mit dem diesbezüglichen Angebot an ihrem Arbeitsplatz – sie wünschen sich mehr Möglichkeiten für den kommunikativen Austausch im Kollegenkreis. So werden neben Teeküchen oder Kaffeebars vor allem Sitzecken mit Sofas und Sesseln und Kommunikationszonen mit Stehtischen vermisst.

Am deutlichsten fiel der Rückgang bei den Besprechungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz aus. Eine Entwicklung, die laut IBA hauptsächlich auf die zunehmende Flächenverdichtung im Bürobereich zurückzuführen sein dürfte. Und auch andere Faktoren geben Anlass zu Kritik. Rund 40 Prozent der Erwerbstätigen erwarten, dass mehr auf die ergonomische Qualität der Ausstattung geachtet wird. Ebenso viele sehen Nachholbedarf bei der optischen Gestaltung des Arbeitsumfelds. Übrigens gaben knapp 70 Prozent an, dass sie bei einem Wechsel der Arbeitsstelle die künftige Arbeitsumgebung in die Auswahlkriterien für einen neuen Arbeitgeber aufnehmen würden.

„Die Büroeinrichtungsbranche verzeichnete in den vergangenen Jahren eine stetig steigende Nachfrage nach Konzepten, die flexible Arbeitsformen unterstützen. Die Umfrageergebnisse zeigen aber, dass hiervon längst nicht alle Arbeitnehmer profitieren konnten“, erklärt Hendrik Hund, Vorsitzender des IBA. Dabei nehme – das zeigt die aktuelle IBA-Studie – die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz ab, wenn dort Kommunikationszonen fehlen oder ergonomische Mängel bestehen. „Hier schnell Abhilfe zu schaffen, ist nicht nur ein Erfolgsfaktor bei Personalgewinnung und -bindung, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für effizientes Arbeiten.“

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