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Meetings: reine Zeitverschwendung

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Meetings: reine Zeitverschwendung

Dieser Meinung sind 80 Prozent der deutschen Büroangestellten, die durchschnittlich 16,5 Stunden pro Monat mit gemeinsamem Brainstorming, Telefonkonferenzen, Strategiebesprechungen oder anderen Meetings verbringen.

Eine aktuelle Studie von Sharp kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer darüber klagt, Meetings führen meist zu keinen klaren Ergebnissen und seien außerdem langweilig. Acht von zehn der Befragten sind sich sicher, am Arbeitsplatz produktiver zu sein.

Die Unbeliebtheit von Meetings ist zu einem großen Teil auf einen Mangel an Vielfalt und Flexibilität zurückzuführen. Über drei Viertel (77 Prozent) der Arbeitnehmer gaben an, dass sämtliche Besprechungen unabhängig vom Thema nach dem immer gleichen Schema ablaufen. Zudem stehen keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung, die unterschiedliche Besprechungsformate optimal unterstützen (58 Prozent). Weitere 48 Prozent der Befragten stören sich daran, dass die Besprechungen häufig zu steif und förmlich sind. Hinzu kommt die oftmals veraltete Ausstattung in den Meetingräumen: 30 Prozent der Mitarbeiter müssen sich mit herkömmlichen Flipcharts begnügen. Nur knapp jeder Fünfte (21 Prozent) nutzt moderne Whiteboards zum Informationsaustausch. Weitere häufig genannte Gründe für ineffiziente Meetings sind fehlende Vorabinformationen (37 Prozent) und zu viele oder die falschen Teilnehmer (jeweils 30 Prozent).

Da Meetings eher als notwendiges Übel denn als Bereicherung wahrgenommen werden, ist es kaum verwunderlich, dass viele Mitarbeiter sich während der Besprechungen anderen Dingen widmen: 27 Prozent checken ihre E-Mails, 14 Prozent aktualisieren ihre To-do-Listen. Vor allem die Millennials (Jahrgänge 1982 bis 1996) lenken sich bei Langeweile mit Social Media ab (17 Prozent) oder schreiben Nachrichten an Freunde und Angehörige (22 Prozent).

„Unserer Studie zufolge hat die Mehrheit der deutschen Unternehmen in Sachen Meetingkultur noch Nachholbedarf“, so Alexander Hermann, President Information Systems bei Sharp Electronics Europe. „Das beginnt schon bei vermeintlich simplen Dingen, wie zum Beispiel das rechtzeitige Bereitstellen einer Agenda für alle Teilnehmer, damit sie sich entsprechend vorbereiten können, und zieht sich bis hin zu passenden Räumlichkeiten, Technologien und Meeting-Konzepten. Je nach Art der Besprechung können sich unterschiedliche Ansätze als zielführend erweisen, starre Muster hingegen sind kontraproduktiv.“

Für die Studie hat Censuswide im Auftrag von Sharp eine repräsentative Umfrage unter mehr als 8.000 Büroangestellten in KMUs acht europäischen Ländern durchgeführt.

 

 

 

 

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