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Lücken im Brandschutz

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Lücken im Brandschutz

Rund drei von zehn Mittelständlern haben Defizite beim Brandschutz. Das ist ein Ergebnis des Arbeitssicherheitsreports 2018/2019 der DEKRA.

Das Institut forsa hat im Auftrag von DEKRA repräsentativ bundesweit 300 Entscheider aus Arbeitsschutz oder Personal in Unternehmen zwischen zehn und 500 Mitarbeitern befragt. In 14 Prozent der befragten Unternehmen unterbleibt die Brandschutzunterweisung komplett. In weiteren 14 Prozent der Betriebe finden diese Maßnahmen nicht regelmäßig statt. Dabei müssen alle Mitarbeiter wissen, wie sie Bränden vorbeugen, wie sie sich bei Feuer zu verhalten haben und wo lebensrettende Fluchtwege verlaufen.
„Die richtige Vorbereitung auf einen Brandfall kann über Leben und Tod entscheiden“, sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des DEKRA Fachbereichs „Mensch & Gesundheit“. „Wer zum Beispiel den Fluchtweg nicht kennt, befindet sich während eines Feuers in höchster Gefahr. Brandschutzübungen simulieren einen Ernstfall, der selten eintritt. Sie sollten aber selbstverständlich sein – wie das Anlegen des Sicherheitsgurts im Fahrzeug.“
Unterlässt ein Arbeitgeber die Brandschutz-Unterweisung, verstößt er gegen das Gesetz (§ 10 Arbeitsschutzgesetz; § 4 DGUV Vorschrift 1). Zur Unterweisung gehört das richtige Verhalten im Brandfall wie Alarmierung, Brandbekämpfung und Evakuierung. Auch auf das Vorbeugen gegen Brände muss der Arbeitgeber hinweisen: beispielsweise Gefahren durch Elektrogeräte, Kerzen in Büros oder die Funktionsweise von Brandschutztüren.

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