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KYOCERA schwört Fachhandel auf digitale Zukunft ein

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Während seiner Roadshow mit fünf Stationen diskutierte KYOCERA mit seinen Fachhandelspartnern darüber, was die Digitalisierung für das Druckgeschäft bedeutet. Das Unternehmen hat längst die Weichen zu papierlosen Geschäftsmodellen gestellt. „Auch Noah hat die Arche gebaut, bevor es zu regnen begann“, sagte dazu Vertriebsdirektor Stephen Schienbein.

KYOCERA hat das erklärte Ziel, die Fachhandelspartner auf die digitale Zukunft einzustimmen und sie künftig bei der Transformation zu unterstützen. Zahlreiche Bausteine wurden dafür vorgestellt – etwa der Workflow Manager, der das gesamte Dokumentenmanagement abbildet und ständig auf agile Weise weiterentwickelt wird, oder die Fleet Services, mit denen unter anderem digitale Datensicherheit gewährleistet werden kann, die gerade angesichts der bevorstehenden Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung immer wichtiger wird.

Mit guten Vorsätzen will KYOCERA selbst als Vorbild vorangehen und intern das Drucken sukzessive abschaffen. „Wir kannibalisieren lieber selbst unser Kerngeschäft, bevor andere es tun, und wollen den höchsten Digitalisierungsgrad erreichen“, betonte Schienbein und appellierte an die Partner, ebenfalls frühzeitig diesen Weg zu beschreiten.

Ganz bewusst wurde auf die Präsentation von Druckneuheiten vollständig verzichtet, wenn auch der Umsatz in den nächsten Jahren laut Unternehmensaussage noch überwiegend mit „Boxmoving“, also dem Geräteverkauf, bestritten werde. Gerade noch hat KYOCERA 18 Prozent Wachstum mit Druckern und Kopierern erzielt, obwohl der Markt insgesamt schrumpft. Den Erfolg führt das Unternehmen auch auf sein Engagement im Umweltschutz und die Entwicklung nachhaltiger Produkte zurück.