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Epson setzt weiter auf Tinte

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Epson konzentriert sich weiter auf die Tintenstrahltechnologie. Dies zeigen die Investitionen von 400 Millionen Euro in neue Produktionsstätten in Japan und anderen Regionen der Welt. Weitere 185 Millionen Euro werden in den nächsten drei Jahren in die Entwicklung der PrecisionCore-Druckkopftechnologie fließen.

Neue Marktzahlen belegen, dass sich das Engagement von Epson für Tintenstrahltechnologie auszahlt. So halten die Marktforscher von IDC einen Epson Marktanteil am Business-Inkjet-Markt von bis zu 40 Prozent im Q1 2017 für realistisch. Diese Entwicklung belegt die Attraktivität der Tintentechnologie auch für professionelle Drucklösungen – eine Einschätzung, die allgemein von Marktanalysten trotz eines stagnierenden beziehungsweise rückläufigen Marktes bestätigt wird. Mit seinem Fokus auf Tintenstrahltechnologie als ökologisch und ökonomisch ausgezeichnete Alternative im Druckmarkt, rüstet sich Epson mit einem Investment von rund 585 Millionen Euro für die kommende Zeit für eine Steigerung seines Marktanteils.

400 Millionen Euro investiert Epson in neue Produktionsstätten in Japan und anderen Regionen der Welt, weitere 185 Millionen Euro werden in den nächsten drei Jahren in die Entwicklung der PrecisionCore-Druckkopftechnologie fließen. Mit Vorstellung der Epson WorkForce Enterprise Drucksysteme zu Jahresbeginn, erschließt sich das Unternehmen dank dieser neuen Druckkopftechnologie einen gemäß der Einschätzung von IDC sehr rentablen Markt.

„Der Fokus der Investitionen sowie unser Engagement für Forschung und Entwicklung sind klar auf die Tintenstrahltechnologie ausgerichtet, da diese schon oft ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr Potenzial als Drucktechnologie bewiesen hat", sagt Michael Rabbe, Leiter Vertrieb Business Produkte der Epson Deutschland GmbH. „Sie erfuhr in den vergangenen Jahren erheblich Weiterentwicklungen und hat seit ihrer Erfindung vor etwa 70 Jahren nicht an Relevanz verloren. Ich bin überzeugt, dass Epson mit seiner hochmodernen, zuverlässigen Tintenstrahltechnologie weitere Anteile im Business-Markt gewinnen wird.“

Diese Einschätzung bildet die Grundlage für die Strategie des Unternehmens, seinen Marktanteil im Business-Druckersegment in der EMEA-Region mit einem von IDC prognostizierten Volumen von 38 Milliarden Euro weiter auszubauen. In der Tat gibt Phil Sargeant von IDC zu bedenken: „Wenn eine Branchenkonsolidierung eintritt, werden wahrscheinlich Marken verschwinden und es wird Gewinner und Verlierer auf dem Markt geben. Gewinner sind dann diejenigen, die ausreichend Mittel in Wachstumsfelder investieren und sich im Wettbewerb um künftige Einnahmequellen am besten behaupten.“

IDC sagt für den Business-Inkjet-Druckermarkt in Westeuropa bis 2020 eine jährliche Wachstumsrate von über 10 Prozent (CAGR) voraus, wobei die Tintenstrahltechnologie im Office-Markt weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dies spiegelt auch die Entwicklung der Marktanteile von Epson Inkjetdruckern wider. So prognostizieren die Marktforscher von IDC einen Anteil der Epson Business-Inkjets von bis zu 40 Prozent im Q1 des Jahres 2017.

„Branchenberichte, Tests und Vergleiche bestätigen, wovon wir schon lange überzeugt waren: In puncto Leistung und Effizienz ist die Tintenstrahltechnologie anderen Technologien überlegen. Dabei wird das Drucken auch in Zukunft fester Bestandteil unseres beruflichen und privaten Alltags sein. Unternehmen, die auf Tinte als Drucktechnologie setzen, produzieren bis zu 99 Prozent weniger Abfall, verbrauchen bis zu 96 Prozent weniger Strom und benötigen bis zu 98 Prozent weniger Wartungsaufwand und Benutzereingriffe. Die Neuentwicklungen in der Tintenstrahltechnologie sind direkt auf die heutigen Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet. Als Folge davon sehen wir auf dem Business-Druckermarkt eine Verlagerung weg von Laserdruckern hin zu Tintenstrahldruckern“, erklärt Rabbe weiter. „Die Unternehmen realisieren immer mehr den tatsächlichen Nutzen dieser Technologie – sowohl finanziell als auch in Bezug auf Umwelt- und gesamtgesellschaftliche Aspekte. Das spiegelt sich auch in den Absatzzahlen für Tintenstrahldrucker in Europa wider.“