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E-Commerce: Händler im Vorweihnachtsstress

Kategorie: News
E-Commerce: Händler im Vorweihnachtsstress

Onlinehändler müssen noch einiges tun, um die Erwartungen der Kunden nach dem Einkauf zu erfüllen. Das ist ein Ergebnis der E-Commerce-Studie 2017 von Pitney Bowes, die auf Analysen aus Unternehmens- und Verbraucherperspektiven basiert. Dazu wurden 1.200 Einzelhändler in acht Ländern und 12.000 Onlineshopper in zwölf Ländern befragt.

Fast die Hälfte der Konsumenten berichtet von Problemen mit Lieferung und Rücksendung, von verlorenen Produkten und falsch berechneten Abgaben und Zöllen im Weihnachtsgeschäft 2016. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil der unzufriedenen Kunden um sechs Prozent.

Die Zahl der Onlineeinkäufer nimmt stetig zu, laut Studie sind es in den Umfrageländern 94 Prozent, die wenigstens einmal im Jahr online einkaufen, mehr als ein Drittel von ihnen kauft mindestens einmal pro Woche übers Internet ein. Immer mehr Einkäufe werden im Ausland getätigt – hauptsächlich wegen der niedrigeren Preise. Dabei ist der kostenlose Versand wichtiger als eine schnelle Lieferzeit.

Jedoch nutzen die Verbraucher zunehmend Plattformen statt Händlerwebsites, weil sie dort ein breiteres Sortiment und günstige Angebote vorfinden, außerdem der Bezahlvorgang einfach funktioniert.

Unter den befragten Händlern führen 62 Prozent ein länderübergreifendes Geschäft, von den übrigen planen die meisten, ein solches in den nächsten zwölf Monaten einzuführen. Viele halten den internationalen Verkauf für einen der wichtigsten Wachstumsfaktoren. Der Durchschnittsbestellwert liegt deutlich über dem für Inlandsbestellungen.

Als Bezahlmethoden haben sich Kreditkarte und E-Wallet-Dienste wie PayPal etabliert, wobei in Deutschland das E-Wallet den Vorrang hat.

„Für Verbraucher spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle beim Einkauf in der Vorweihnachtszeit – daher erwarten sie auch immer besseren Service von den Händlern“, erklärt Lila Snyder, E-Commerce-Expertin bei Pitney Bowes. „Die Verbraucher haben den weltweiten Marktplatz zur Verfügung und erwarten, dass es immer eine Möglichkeit gibt, ihr Wunschprodukt zu bekommen – und es liefern zu lassen, wohin und wann sie wollen. Das bietet Händlern neue Möglichkeiten, aber gleichzeitig große Herausforderungen. Für Händler mit länderübergreifendem Geschäft ist es wichtig, ihren Blick auf die Verbraucher zu richten, die sie erreichen wollen. Das ist nicht unbedingt der Verbraucher, den sie bereits gut kennen.“

Die vollständigen Ergebnisse stehen zum Download bereit.

 

 

 

 

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