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Chancen und Hürden selbstbestimmter Arbeit

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Chancen und Hürden selbstbestimmter Arbeit

Das Fraunhofer IAO hat eine Studie zu örtlich selbstbestimmter Arbeit veröffentlicht. Dabei geht es um die Chance von selbstbestimmtem Arbeiten durch seine Flexibilisierung und ebenso darum, welche Hürden sich dieser Arbeitsweise stellen. Maßgeblich waren die Meinungen von Tausenden Befragten, ob sie mobil arbeiten können, dürfen und wollen.

Ein wichtiges Ergebnis ist, dass die Befragten mit großer Mehrheit Hoffnungen und Erwartungen an das mobile Arbeiten stellen. Etwa ein Drittel befürchtet allerdings, dass sie bei diesem Arbeitsmodell mehr leisten müssen, weil sie glauben, dass ihre Leistung nicht wahrgenommen wird. Damit verbunden ist die Angst vor ausufernden Arbeitszeiten. Die Auswirkungen auf die Work-Life-Balance werden aufgrund der scheinbar grenzenlosen Arbeit als negativ empfunden, andere Befragte haben jedoch im Gegenteil den Eindruck, Leben und Arbeit bei Ortsungebundenheit besser miteinander in Einklang bringen zu können.

Hürden bestehen zum Teil in der Unternehmenskultur, die eine Anwesenheit der Mitarbeiter als gesetzt ansieht, doch auch in unzureichenden technischen Voraussetzungen.

Die Studie basiert auf einer groß angelegten Befragung von 680.000 Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe, an der das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart beteiligt war. Gefördert wurde das Projekt von der Hans-Böckler-Stiftung. Die Zusammenfassung der Ergebnisse steht auf 48 Seiten zum Download bereit.

 

 

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