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TEST Toshiba e-STUDIO5018A-Serie 3/2019

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Monochrome Superhelden

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Abteilungen in Großunternehmen werden sich über die 
Neuvorstellungen aus dem Hause Toshiba freuen, denn die fünf neuen Systeme der e-STUDIO5018A-Serie sind modular aufgebaut und somit für viele Branchen leicht anpassbar. Den FACTS-Test, so viel sei schon verraten, haben alle Systeme mit der Auszeichnung „FACTS-Urteil sehr gut“ bestanden.

 

 

Im Oktober vergangenen Jahres stellte Toshiba zwölf neue A3-Multifunk-
tionssysteme vor. Die Farbsysteme hat die FACTS-Redaktion bereits unter die Lupe genommen. Das Ergebnis (Ausgabe 1/2019): Es wurden nahezu alle möglichen Punkte erreicht. Die Redakteure wollten nun wissen, ob die neu vorgestellten Schwarzweißsysteme ähnlich gut sind. Stellvertretend musste das e-STUDIO4518A für den FACTS-Test herhalten.

Jede Branche hat spezielle Workflows in den Bereichen Drucken, Kopieren, Faxen, Scannen und bei dem Verteilen von Dokumenten. Toshiba hat diese Schwarzweißsystemserie entwickelt, um spezifische Anforderungen individuell erfüllen zu können. Dank intuitiver Bedienung und einer unkomplizierten Integration in die unterschiedlichsten Umgebungen sind die Systeme in der Lage, selbst komplexe Aufgaben zu vereinfachen.

LEICHT VERSTÄNDLICH

Die Bedienung war der erste Punkt, den die FACTS-Redakteure überprüft haben. Weder das Einbinden in ein Netzwerk noch das grundsätzliche Konfigurieren des Systems bereiteten Schwierigkeiten. Die Menüstrukturen in den Gerätetreibern sowie auf dem Touchpanel des Systems sind leicht verständlich. Das freut nicht nur den Administrator, sondern auch den Anwender, der tagtäglich vor dem MFP steht. Egal ob es um das Kopieren, Drucken oder um das Scannen und Verteilen von Dokumenten geht, alle notwendigen Einstellungen lassen sich nach einer kurzen Einweisung intuitiv vornehmen.

Der Unterschied zwischen den einzelnen Systemen liegt hauptsächlich im Bereich der Geschwindigkeit. Während das kleinste Modell e-STUDIO2518A einen Papieroutput von 25 Seiten in der Minute zustande bringt, kommen die e-STUDIO3018A mit 30 Seiten, die e-STUDIO3518A mit 35 Seiten, die e-STUDIO4518A mit 45 Seiten und die e-STUDIO5018A mit 
50 Seiten daher. Alle Modelle der Serie sind mit der neusten e-BRIDGE-Next-Technologie ausgestattet, die für eine einfache Integration in IT-Infrastrukturen und Workflows sorgt. 

E-BRIDGE-NEXT-TECHNOLOGIE

Das Sicherheitskonzept der e-BRIDGE-Next-Technologie bietet in der Standardversion schon einiges, um die Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Der Grundschutz wird durch Datenverschlüsselung (mit Toshiba-Secure-HDD), IP- und MAC-Filter, rollenbasierte Zugriffsrechte, vertraulichen Druck und vieles mehr realisiert. Für Anwender, die noch mehr Sicherheit benötigen, bietet Toshiba unter anderem noch eine Benutzerauthentifizierung per ID-Gate und einen Data-Overwrite-Dongle an.

Selbstverständlich hat FACTS auch die Geschwindigkeiten überprüft. Die Angaben des Herstellers stimmten in diesem Bereich zu 
100 Prozent mit den Messungen der Redakteure überein. Das gilt sowohl für die Nenngeschwindigkeiten als auch für die Zeitangaben der ersten Kopie und die Aufwärmzeiten. Zudem hat sich FACTS die Performance des Systems unter besonderen Bedingungen angeschaut: So wurden beispielsweise verschiedene Dokumente aus den Office-Programmen Word, PowerPoint und dem Acrobat Reader ein- und doppelseitig ausgedruckt. Bis auf ein paar kleinere Verzögerungen im Bereich der doppelseitigen Drucke konnte man kaum Zeitverluste feststellen. Die Kopierfunktion überprüften die Tester ebenfalls. Auch hier gab es keine nennenswerten Verzögerungen. Um die Produktivität noch weiter zu steigern und um die hohe Leistungsfähigkeit des Druckwerks voll auszunutzen, empfiehlt FACTS den optionalen Dualscanner, der beim Scannen eine sehr hohe Geschwindigkeit von bis zu 240 Bildern in der Minute erlaubt.

VIELE NÜTZLICHE FEATURES

Doch die Produktivität eines MFPs lässt sich nicht ausschließlich durch das Messen von Geschwindigkeiten bestimmen. Es gilt, auf jeden Fall die Funktionalität zu berücksichtigen. Die monochrome STUDIO5018A-Serie weist viele interessante und nützliche Features auf wie etwa eine WLAN- oder Bluetooth-Anbindung, verschiedene Finisher für die Papierendverarbeitung sowie ein OCR- oder Metascan-Dongle. Auch in Sachen Papiermanagement haben die Systeme einiges zu bieten: In der Standardversion lassen sie die Verarbeitung von 2 x 550 Blatt und einen Stapeleinzug von noch einmal 100 Blatt zu. Je nach Bedarf hat der Anwender die Möglichkeit, den Papiervorrat auf bis zu 3.200 Blatt zu erweitern. Eine weitere interessante Option ist „Multi-Station-Print“: Hier kann der Benutzer selbst entscheiden, an welchem System er seine Drucke oder Kopien abholen möchte. Nach der Authentifizierung an einer von maximal 50 e-BRIDGE-Next-Systemen wird der Druck dann direkt am System freigegeben. Ein zusätzlicher Server ist für diese Funktion nicht erforderlich.

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DEN ÜBERBLICK BEHALTEN: Alle Modelle verfügen über ein 10,1-Zoll-Touchpanel, das vollständig anpassbar ist und zudem als Schnittstelle für die offene Plattformarchitektur dient.


Alle Modelle verfügen über ein 10,1-Zoll-Touchpanel, das vollständig anpassbar ist und als Schnittstelle für die offene Plattformarchitektur dient. Auch aus diesem Grund lassen sich alle Systeme der Serie auf die individuellen Anforderungen eines Unternehmens abstimmen. So kann der Anwender selbst entscheiden, welche und wie viele Apps auf jeder Seite des Displays verfügbar sind.
 
Mit dem Webbrowser des Touchpanels lassen sich sowohl Toshiba-Lösungen als auch Softwaretools von Drittanbietern problemlos steuern. Damit die Nutzer auch von unterwegs auf das Multifunktionssystem zugreifen können, bietet Toshiba die „e-BRIDGE Print & Capture“-Anwendung an. Der mobile Druck über AirPrint, den Mopria Print Service und Google Cloud Print ist ebenfalls möglich und bei allen Modellen Standard.

Ein ganz wichtiger Testbereich ist die Ermittlung von Druck-, Scan- und Kopierqualität. Was nützen eine hohe Funktionalität und die beste Produktivität, wenn auf den Drucken, Kopien und Scans Schlieren, Streifen und Flecken zu sehen sind? Nicht so bei der e-STUDIO5018A-Serie: Die Prüfung der Redaktion bestätigte, dass die maximale Auflösung von bis zu 1.200 x 1.200 dpi gestochen scharfe Ausdrucke ermöglicht. An allen Testausdrucken im Druck- und Kopierbereich gab es nichts auszusetzen.

Klaus Leifeld

 

FAZIT

Die monochrome e-STUDIO5018A-Serie von Toshiba hat sowohl die Produktivitäts- als auch die Qualitätstests der FACTS-Redaktion mit nahezu voller Punktzahl bestanden. Besonders aufgefallen ist das hervorragende Bedienkonzept der Systeme. Die Serie ist modular aufgebaut: Das gilt unter anderem für Geschwindigkeiten von 25 bis 50 Seiten in der Minute, für den Papiervorrat (maximal 3.200 Blatt), für die Sicherheit und nicht zuletzt für die Funktionalität, die sich durch Apps und sogar Fremdlösungen von Drittanbietern erweitern lässt.

 

Produkt: e-STUDIO5018A-Serie
Beschreibung: monochrome MFPs
Anbieter: Toshiba Tec
Preis: ab 3.600 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.toshiba.de/tec

 

 

Beurteilung

Sehrgut FACTS 03 2019

Produktivität Druck: 6/6
Produktivität Kopieren: 5/6
Produktivität Scannen: 6/6
Funktionalität: 6/6
Druckqualität: 6/6
Handhabung/Bedienung: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut

 

 

 


 Fotos: Klaus Leifeld

 
 
 

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