Aktuelle Ausgabe

PRAXIS Konferenzräume 6/2016

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Definitiv nichts von der Stange

Ein flexibles und mobiles Konferenztischsystem mit integrierter Medientechnik, das es so bisher nicht auf dem Markt gab: Das war der dringende Wunsch eines deutschen Großunternehmens. Dieser komplexen Aufgabenstellung stellte sich das Unternehmen Fröscher. In engster Zusammenarbeit mit einem namhaften Architekturbüro entstand ein neues Tischsystem für höchste Ansprüche an Komfort und Technik.

Wird ein Konferenzraum neu geplant, sind viele unterschiedliche Aspekte zu beachten, beispielsweise die Integration der Medientechnik. Auch wenn dieser Part im Vergleich zu den 
anderen eher bescheiden ist, sollte er nicht unterschätzt und ihr Einbinden in das Gesamtkonzept sollte nicht zu spät in Angriff genommen werden. Doch genau das ist leider häufig der Fall: Medientechnik wird nicht immer von vorn herein mit eingeplant, denn vielen wird erst bewusst, wie dringend diese benötigt wird, wenn der Raum fast fertig gestaltet ist. Architekten und Raumdesigner wissen aus Erfahrung: Je früher man damit beginnt, desto größer ist die Chance, mehr als nur den Standard zu erfüllen. Die HPP Architekten aus Düsseldorf haben diesbezüglich bereits viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Planern und Integratoren für audiovisuelle Medientechnik gesammelt und festgestellt, dass sich diese nicht unbedingt immer sehr einfach gestaltet – vor allem wenn Architekten und Medientechniker unterschiedliche (Fach-)Sprachen sprechen. Das ist zwar aufgrund der jeweiligen Fachgebiete nachvollziehbar, kann aber zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen führen. Durch laufende Innovationen, neue Normen und Schnittstellen, gestaltet sich das Verständnis untereinander erst recht schwierig.
Wenn dann noch hinzukommt, dass ein Kunde keine Standardlösung, sondern beispielsweise eine außergewöhnliche Medienmöbel-Lösung für seinen Konferenzraum wünscht, muss die Zusammenarbeit mit Experten für die Medienintegration in Räume besonders reibungslos laufen. Und vor genau einer solchen Situation stand das HPP-Architektenteam vor einem knappen Jahr: Ein deutsches Großunternehmen suchte für den Vorstandsraum nach einer flexiblen und schnell veränderbaren Konferenztisch-Lösung für mehr als 50 Personen, die Medien- und Konferenztechnik mitsamt Verkabelung und Anschlüssen integrieren und für drei typische Raumbestückungen geeignet sein sollte – definitiv nichts von der Stange.
Einen Spezialisten zu finden, der sich nicht nur mit medientechnischem Sonderbau beschäftigt sondern ebenso dazu bereit war, ein solches Experiment ohne Auftragssicherheit einzugehen und darüber hinaus eine unkomplizierte, verständliche und professionelle Zusammenarbeit bot, war zunächst gar nicht so einfach. Doch schließlich hat sich ein kompetenter Experte in Sachen Konferenzlösungen und Medienintegration gefunden, der von der Marktfähigkeit dieser Idee überzeugt war und die gesamte Entwicklung aktiv mitgestalten wollte: Die Fröscher GmbH.

TECHNISCH ERWEITERBAR

Die langjährige Erfahrung von Fröscher in diesem Bereich hat dazu beigetragen, das eigentlich komplexe medientechnische Gebilde auf eine gewisse Einfachheit herunter zu brechen und eine wirtschaftlich optimale Lösung zu erarbeiten. Doch so einfach die Lösung auch sein sollte, so sollte sie zugleich technisch erweiterbar sein – das heißt, alle Komponenten sollten nach Bedarf jederzeit ausgetauscht oder erneuert werden können – und dadurch technisch auf dem neuesten Stand bleiben. Das gilt natürlich auch für eine farbliche Anpassung oder für eine Veränderung im Design. Die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten inklusive der Planung der Bodentankanschlüsse wurden im Rahmen einer umfangreichen 3D-Planung vorgenommen.
Entwickelt wurde von Fröscher mit dem Architekten-Team ein mobiles Tischsystem mit integrierter Medientechnik für drei typische Raumbestückungen, das es so auf dem Markt bisher noch nicht gab. Das System besteht aus nur drei Teilen: einem Fußgestell, einer Beinraumblende, in die die gesamte Medientechnik auf einer Einschubplatine Platz findet sowie einer Tischplatte, die die Verbindung der einzelnen Elemente darstellt.
Durch diese Bauweise wurde ein Tischsystem geschaffen, das sich in kürzester Zeit auseinandernehmen und sich nicht nur umbauen, sondern auch in einer komplett neuen räumlichen Umgebung wieder zusammenschließen lässt. So kann beispielsweise ein runder Konferenztisch, der Platz für 40 Personen bietet, aufgebaut werden, genauso wie ein U- oder Ovalförmiger, an dem mehr als 50 Personen sitzen können. Das Tischsystem wurde so konstruiert, dass sich kundenspezifisch jede Tischform realisieren lässt.

 JEDERZEIT FLEXIBEL

Für das Großunternehmen war genau diese Flexibilität gefordert: So sollte es möglich sein, dass stattfindende Konferenzen theoretisch jedes Mal mit einer anderen Teilnehmerzahl und Konfiguration der Tische samt Technik stattfinden können. Dabei sollte der Umbau nach kurzer Einführung ohne den Einsatz von Fachpersonal durchführbar sein – und genau das ist jetzt möglich. „Für den Transport der Tischelemente sowie zur Zwischenlagerung bei Nichtgebrauch, haben wir dem Unternehmen außerdem spezielle Wagen zur Verfügung gestellt, mit denen auch der Umbau erheblich erleichtert wird“, erklärt Uwe Böhm, Geschäftsleitung Vertrieb und Marketing der Fröscher GmbH & Co. KG. „Dadurch ist es dem Unternehmen ebenso möglich, das Tischsystem auch in anderen Räumen des Hauses wieder aufzubauen, sofern diese über die entsprechenden Bodentank-Anschlüsse verfügen.“
Als ergänzende Option steht dem Großunternehmen zudem eine „Monitorinsel“, ein ebenfalls modulares und fahrbares Medienmöbel mit integrierter Technik zur Darstellung von digitalen Inhalten, bereit. Damit haben Fröscher und das Architektenteam alle Wünsche des Kunden komplett erfüllt – und mit diesem Tischsystem ein intelligentes Konzept geschaffen, das umfangreichste Technikintegration, hohe Gestaltungsansprüche, Komfort und Flexibilität vereint. Individualität auf Basis professionellen Engineerings macht die Fröscher GmbH & Co. KG zum Konzeptführer dieser Klasse.

Anna Sieradzki

 

 

INFO TISCHSYSTEM

 •    Das System besteht aus nur drei Teilen: einem statischen Fußgestell, einem Medienboard, das die Medientechnik beinhaltet, sowie einer Tischplatte.

•    Die Tische lassen sich in kürzester Zeit werkzeuglos auseinander nehmen und bei Bedarf zu neuen Tischformen zusammenbauen.

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ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Zusätzliche Bilder des Konferenztischsystems sowie weitere Referenzen von Fröscher finden Sie unter diesem Link:

http://www.froescher.com/referenzen/id/215/

 

Artikel als PDF

Fotos:Fröscher

 

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