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FACTS ROUND TABLE Büromöbelmarkt 10/2018

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FACTS ROUND TABLE Büromöbelmarkt  10/2018

Den Wandel bloß nicht verschlafen

In der neuen digitalisierten Arbeitswelt erweist sich die Leistungsfähigkeit der Wissensarbeiter als ausschlaggebend. Um diese konsequent zu fördern, sind entsprechende Bürolandschaften gefragt.

 

Die digitale Transformation schreitet in rasendem Tempo voran und überrollt Gesellschaft und Wirtschaft – kein Bereich, der vom Wandel unberührt bleibt. So sehen sich auch Unternehmen quer durch die Branchen mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere Wissensarbeiter brauchen ein auf die neuen Anforderungen abgestimmtes Umfeld. Die Ziele der Digitalisierung seien zwar unterschiedlich – Erhöhung der Agilität, Verbesserung der Servicequalität, Prozessoptimierungen oder Innovationsförderung; zentraler Ausgangspunkt für die Veränderungen sei laut der von Matrix42 unterstützten Studie „Digital Workplace in Europe“ von PAC (Pierre Audoin Consultants) jedoch stets die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter.

Nicht nur im Bereich der technischen Mittel stellt Digitalisierung neue Ansprüche an die Arbeitsplätze. „Das Büro der Zukunft wird sich stärker an die durch Digitalisierung und Globalisierung veränderten Arbeitsabläufe, Kommunikationsbedürfnisse und neue Modelle der Zusammenarbeit anpassen“, lautet das Fazit der im Auftrag der Messe Frankfurt für die Paperworld – eine führende Fachmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren – vom Pragma Institut durchgeführten Untersuchung „Working Spaces 2025“. Immerhin sind 61 Prozent der befragten deutschen Büroarbeiter der Meinung, sie brauchen flexiblere Strukturen in der Büroumgebung und möchten in Zukunft nicht mehr auf einen einzigen räumlich festgelegten Arbeitsplatz im Unternehmen angewiesen sein. Wobei allerdings die Mehrheit von ihnen es ablehnt, in Cafés, Parks oder anderen öffentlichen Räumen ihre Aufgaben zu erledigen.

LUFT NACH OBEN

Insbesondere dem Erhalt der Gesundheit durch ergonomische Büroeinrichtungen, die die Bedürfnisse der darin arbeitenden Menschen berücksichtigen, kommt eine zunehmend wichtige Bedeutung zu. Vor allem Bewegung gilt es in all ihren Formen unbedingt zu fördern. Von dem anvisierten Idealzustand ist man in den meisten Büros allerdings noch weit entfernt und es gibt viel Luft nach oben: Laut „Working Spaces 2025“ zeigen sich 41 Prozent der Büroarbeiter unzufrieden mit ihrem aktuellen Arbeitsplatzumfeld und geben fehlende Möglichkeiten der Mitgestaltung sowie unbefriedigende ergonomische, lichttechnische und akustische Bedingungen als Gründe an. Und mehr als die Hälfte der Befragten erwartet von ihren Arbeitgebern, dass sich ihr Büroumfeld bis 2025 entweder massiv in der Qualität steigert oder es sogar eine grundlegende Neuorientierung in der Gestaltung gibt.

Somit ist eins sicher: Die digitale Transformation ist nicht nur in technischer Hinsicht ein anspruchsvolles Thema. Unternehmen dürfen nicht versäumen, anhand einer adäquaten Einrichtung den für einen offenen Austausch nötigen Raum zu schaffen. Nur so werden ihre Mitarbeiter zum digitalen Wandel eine positive Einstellung entwickeln, ihn als Chance wahrnehmen und ihr volles Leistungspotenzial entfalten können.

Graziella Mimic

 

Auch an Büromöbelhersteller und Büroeinrichter stellt die digitale Transformation hohe Anforderungen. Wie sie jetzige und künftige Herausforderungen bewältigen wollen und welche weiteren Entwicklungen sie für ihre Branche noch vermuten, wollte FACTS wissen und hat einige unter ihnen gefragt.

 

New Work, kooperative Arbeitsweisen, Projektteams: Vor dem Hintergrund des durch die Digitalisierung hervorgerufenen Wandels sind das mittlerweile gängige Begriffe und bereits gelebte Tatsachen. Doch die Büroumgebungen, die speziell dafür konzipiert wurden – Open-Space-Landschaften mit Kommunikations-, aber auch Ruhezonen, die ganz nach Bedarf sowohl den regen Austausch von Informationen als auch die Konzentration fördern sollen –, reichen demnächst womöglich nicht mehr aus, um geänderten Anforderungen zu entsprechen.

1. Welche Herausforderungen werden künftig auf Büromöbelhersteller und Büroeinrichter noch zukommen?

 

Das Firmenbüro hat längst nicht ausgedient. Doch stets ausgeklügeltere Technik, um überall arbeiten zu können, sowie knappe und zunehmend teurere Mietflächen werden zur Folge haben, dass immer mehr Menschen ihre Aufgaben im Home-Office erledigen.

2. Welche Auswirkungen sehen Sie hier für Ihre Branche?

 

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Foto: shutterstock

 

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